| „Bolle“ ist ein lustiger Berliner Spitzname. Lustig sein und Spaß haben, kennen viele Kinder im Problemkiez Marzahn jedoch kaum. Mit dem neuen Kinder- und Jugendhaus „Bolle“ soll sich das in Zukunft ändern. Um möglichst umfangreich und ganzheitlich zu helfen, setzt der Berliner Straßenkinder e.V. inhaltlich an unterschiedlichsten Stellen an. Dabei werden vorrangig 3 Ziele verfolgt. Vorbeugend soll dafür gesorgt werden, dass die Kinder – mit entsprechenden Angeboten – erst gar nicht auf der Straße landen. Kinder, die bereits auf der Straße gelandet sind, werden durch begleitende Maßnahmen wieder in die Gesellschaft integriert. Als weiteres Ziel kümmert sich der Verein generell um das Problem Kinder- und Bildungsarmut. |
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Der Faktor Bildung ist für die Zukunftsaussichten von Jugendlichen sehr wichtig und erfordert Dienstleistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Im Kinder- und Jugendhaus „Bolle“ werden deshalb umfangreiche Leistungen zur Förderung der Jugendlichen angeboten. So gehören zu den vielseitigen Angeboten beispielsweise Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung, aber auch eine Bibliothek für selbständiges Lernen. Einzelgespräche ermutigen die Jugendlichen und helfen ihnen bei der Bewältigung aktueller Schwierigkeiten. Im Einzelfall werden für die gesamte Familie Sozial-, Rechts- und Schuldnerberatungen angeboten. Durch die Auerbach Stiftung konnte das „Haus der vielseitigen Fördermöglichkeiten“ realisiert werden. |