| Viele Kinder in der Nürnberger Südstadt wachsen in schwierigen Lebensbedingungen oder Familienverhältnissen auf. Sie leiden unter häuslicher Gewalt, haben Schwierigkeiten sich in die Gesellschaft einzugliedern und besitzen mangelnde sprachliche Ausdrucksfähigkeiten. Ein Großteil der Jugendlichen im Alter von 8 bis 13 Jahren zeigen massive Verhaltensauffälligkeiten, Aggressivität und eine hohe Bereitschaft zu Gewalt. Im Alltag einer Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist das nicht tragbar. Deshalb werden gewalttätige Kinder oft mit einem Platz- und Hausverbot sanktioniert. Obwohl gerade sie Hilfe und eine erziehungsgerechte Einrichtung besonders nötig haben. |
|
Mit diesen Kindern und ihren Bezugspersonen wird im Projekt „kein Plan für heile Welt – gewaltig starke Kinder“ intensiv gearbeitet. Ein wichtiger Ansatzpunkt für den Schutz vor Gewalt ist die Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung, sowie Förderung der sozialen, emotionalen und kommunikativen Fähigkeiten. Nachdem der persönliche Hilfebedarf des jeweiligen Jugendlichen festgestellt wird, bieten die Mitarbeiter effektive Hilfsmaßnahmen an. Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen wird eng mit den Erziehungsberechtigten und relevanten Bezugspersonen zusammengearbeitet. Die Auerbach Stiftung unterstützt die damit verbundene Familienarbeit des Projektes über drei Jahre. |