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06.06.2008
Für Kleinkinder mit Krebserkrankung entwickelt die Uniklinik einen genetischen Test zur Risikoabschätzung.
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In Deutschland erkranken jährlich etwa 130 Kinder an einem Neuroblastom (Krebserkrankung). Das Neuroblastom ist ein Tumor, der sich zumeist im Bauchraum aus Zellen des Nervensystems entwickelt. Die Erkrankung weist sehr unterschiedliche Verläufe auf: Bei etwa der Hälfte der betroffenen Kinder kommt es zu einem aggressiven Tumorwachstum, das trotz intensiver Behandlung oftmals zum Tod der Patienten führt. In zahlreichen anderen Fällen hingegen bildet sich das Neuroblastom spontan zurück, so dass die Erkrankung ohne eine belastende Chemotherapie ausheilt. Zum Zeitpunkt der Diagnose gelingt die Unterscheidung dieser beiden Subtypen bis heute nur unvollkommen. Die frühzeitige Bestimmung des zu erwartenden Krankheitsverlaufs ist für die Auswahl einer passenden Therapie jedoch eine wichtige Voraussetzung. In der Kinderonkologie der Universitätsklinik Köln wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum ein genetischer Test entwickelt, der womöglich eine genauere Aussage über den Krankheitsverlauf bei den Patienten erlaubt. Auf diese Weise soll dem behandelnden Arzt geholfen werden, für jedes erkrankte Kind eine auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Therapie einzuleiten. Mit der Gen-Chip-Technologie kann die Aktivität tausender Gene in einer kleinen Tumorprobe untersucht werden. Die Auerbach Stiftung unterstützt dieses Projekt durch die Finanzierung einer erheblichen Anzahl der benötigten Gen-Chips. Nur durch die Untersuchung eines umfangreichen Tumorkollektivs mit Hilfe der Gen-Chips kann die Genauigkeit des genetischen Tests im Voraus überprüft und eine sichere Anwendung in der Praxis gewährleistet werden.
Über die Auerbach Stiftung
Die Auerbach Stiftung möchte Menschen nachhaltig helfen und fördern.
Eine Situation zu begreifen, heißt sie zu verstehen. Dieses Verständnis erlaubt uns im Rahmen der projektorientierten Förderung einen Anschub zu gewährleisten. Dies ist der erste Schritt auf dem Weg von der Hilfe zur Selbsthilfe.
Die mildtätigen und sozialen Zuwendungen der Auerbach Stiftung verringern wirtschaftliche, seelische, geistige und körperliche Not. Außerdem schafft die Stiftung Freiräume für Kunst, Kultur und Wissenschaft. Auf diese Weise bewahrt sie Werte wie Sicherheit und Schöpfertum.
Konkret bedeutet das:
- Fördern von Menschen:
Jugendhilfe, Altenhilfe, Behindertenhilfe, Entwicklungshilfe
- Fördern von Bildung und Erziehung
- Fördern von Wissenschaft und Forschung
- Fördern von Kunst und Kultur
Die Auerbach Stiftung wurde 2005 von Tjark Auerbach, Gesellschafter der Avira GmbH, gegründet. Sie finanziert ihre Projekte aus Spenden.
Alle Käufer, die die Software Avira AntiVir Premium und Avira Premium Security Suite im Avira-Online-Shop erwerben, beteiligen sich mit jeweils fünf Euro pro Produkt an den Stiftungsprojekten.
Im Jahr 2008 werden in Summe rund Euro 800.000 sozialen und kulturellen Projekten zugute kommen.
Für weitere Informationen und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an:
Auerbach Stiftung
Öffentlichkeitsarbeit
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