Innocence in Danger (IID) wurde bereits 1999 in Paris gegründet und arbeitet mittlerweile in vielen Ländern. So auch in Deutschland mit dem 2002 gegründeten Verein „IID Deutsche Sektion e.V.“. Ziel ist es, Kinder vor Missbrauch und Ausbeutung – vor allem im Bereich der neuen Medien wie Internet und Handy – zu schützen. Die Verbreitung von Handy-Videos mit gewalttätigen Inhalten und sexuellen Handlungen oder das Chatten im Internet führen dazu, dass Jugendliche ungewollt mit sexuellen Inhalten konfrontiert werden. Eine aktuelle Studie belegt, dass die betroffenen Mädchen und Jungen jedoch nicht nach Unterstützung in der „realen“ Welt suchen.
Gerade Jugendliche veröffentlichen im Internet eigene intime Angaben oft leichtfertig, weil sie sich dabei zu Hause in einer sicheren Umgebung fühlen. Den Mädchen und Jungen ist meist nicht bewusst, dass sie damit den Weg für gewalttätige und sexuelle Inhalte frei machen. Innocence in Danger erarbeitet gemeinsam mit den Jugendlichen Wege, wie die neuen Medien kreativ und gewinnbringend genutzt werden können. Zudem klärt der Verein auf, wie Risiken vermieden werden können. Mit Hilfe der Auerbach Stiftung kann die Online-Beratung für betroffene Jugendliche und die Aufklärungsarbeit für einen sicheren Umgang mit den neuen Medien über drei Jahre gesichert werden.